Erste Schritte
Was ist Philora?
Kurz gesagt: Ein Werkzeug, das Ihnen hilft, die Beziehungen zu pflegen, die Ihnen wichtig sind — auf einem Server, der Ihnen gehört.
Das Problem, für das es gebaut ist#
Jeder kennt mehr Menschen, als er im Blick behalten kann. Nicht aus Gleichgültigkeit — sondern weil Beziehungen still verblassen. Niemand entscheidet, sich nicht mehr zu melden. Es passiert einfach, während man mit anderem beschäftigt ist.
Nach zwei Jahren fällt auf: Man hätte anrufen sollen. Jetzt fühlt es sich seltsam an.
Was Philora dagegen tut#
Es merkt sich, was Sie nicht im Kopf behalten können, und meldet sich rechtzeitig:
- Wer wichtig ist und wie lange nichts passiert ist
- Was Sie über Menschen wissen — Ziele, Interessen, wobei sie Hilfe brauchen
- Was ansteht — Geburtstage, Zusagen, offene Fäden
- Was Sie tun könnten — konkrete Vorschläge mit Anlass, nicht nur Listen
Was es nicht ist#
Kein Vertriebs-CRM. Ein Vertriebssystem misst Menschen an ihrem Umsatzpotenzial. Philora kennt keine Verkaufschancen und keine Abschlussquoten — es kennt Beziehungen, auch die, aus denen nie ein Geschäft wird.
Kein soziales Netzwerk. Es gibt keine Profile, keine Freundeslisten, keinen Feed anderer Nutzer. Niemand außer Ihnen sieht Ihre Daten, und Ihre Kontakte erfahren nicht, dass es Philora gibt — solange Sie es nicht erzählen.
Kein Automat. Philora verschickt nichts von selbst. Es schlägt vor; schreiben tun Sie.
Das Prinzip dahinter: Datenhoheit#
Ein Werkzeug, das weiß, wer Ihnen wichtig ist, wem Sie vertrauen und wobei Sie Hilfe brauchen, weiß mehr über Sie als die meisten Menschen in Ihrem Leben.
Solche Daten gehören nicht in fremde Hände. Deshalb:
- Die Daten liegen auf einem Server in Deutschland, betrieben nach europäischem Datenschutzrecht — siehe Wo Ihre Daten liegen.
- KI-Verarbeitung ist ab Werk ausgeschaltet, Recherche zu Dritten ebenfalls. Sie schalten ein, was Sie wollen.
- Wo KI arbeitet, gehen keine Namen, E-Mail-Adressen oder Telefonnummern mit — Details unter KI-Verarbeitung.
- E-Mail-Texte werden nicht gespeichert, siehe dort.
- Nachrichten an Ihre Kontakte gehen über Ihr eigenes Postfach, mit Ihrer Adresse.
- Sie können alles exportieren und alles löschen — vollständig und ohne Rückfrage.
Für wen es gedacht ist#
Für Menschen, deren Arbeit auf Beziehungen beruht und die zu viele Kontakte für den Kopf und zu wenige für ein Vertriebssystem haben: Selbstständige, Gründerinnen, Beratende, Führungskräfte, Menschen in Übergängen.
Und für alle, die den Gedanken unangenehm finden, dass ihr Beziehungsnetz auf den Servern eines Werbekonzerns liegt.
Was es von Ihnen verlangt#
Ehrlichkeit: Philora ist so nützlich, wie Ihre Angaben stimmen — und so wertlos, wie eine ungepflegte Kontaktliste.
Regelmäßigkeit: fünf Minuten am Tag schlagen zwei Stunden im Monat, deutlich.
Und die Bereitschaft, ein paar Grundlagen einzurichten. Genau dafür ist dieses Handbuch da.
Wie es weitergeht#
Der 15-Minuten-Start — der empfohlene erste Weg durch Philora.
Verwandte Funktionen#
Zuletzt aktualisiert: 2026-08-14